Wir, der Fachbereich Körperpflege, möchten Sie auf unserer Homepage begrüßen.
Ganz nach dem Motto:
Was Friseure können, können NUR Friseuere.
Interessieren Sie sich für den Beruf der Friseurin/des Friseurs?
Möchten Sie wissen, welche Anforderungen während der Ausbildung auf Sie zukommen?
Oder sind Sie einfach nur neugierig auf Informationen unseres Fachbereichs?
Dann sind Sie hier genau richtig und herzlich eingeladen, auf unserer Seite zu stöbern.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei!
Fachbereichsleiterin Körperpflege
K. Schecker

Wer die Ausbildung zur Friseurin/zum Friseur wählt, entscheidet sich für eine 3jährige duale Ausbildung. Das heißt, ein Teil der Ausbilung findet im Betrieb statt, der andere Teil in der Berufsschule. Dies stellt Ansprüche an beide Ausbildungsorte.
Der Betrieb:
Die Schule:
Nach 18 Monaten findet der erste Teil, am Ende der 3-jährigen Ausbildung der 2. Teil der “Gestreckten Gesellenprüfung“ statt.
Außer im 1. Halbjahr des ersten Ausbildungsjahres gibt es zu jedem Halbjahr Zeugnisse. Am Ende ihrer Ausbildung erhalten die Schülerinnen und Schüler zusätzlich zum Halbjahreszeugnis ein Abschluss- bzw. ein Abgangszeugnis.
Wer sich genauer über die Prüfung informieren möchte: bitte hier klicken!
Im Fachbereich Körperpflege werden angehende Friseurinnen und Friseure an der KKS im Rahmen ihrer dualen Berufsausbildung beschult.
Die Käthe-Kollwitz-Schule Offenbach ist dabei der duale Ausbildungspartner aller Friseurbetriebe der Stadt Offenbach und des Ostteils des Landkreises Offenbach. Unsere Partnerschule, die den Westteil des Landkreises Offenbach bedient, ist die Max-Eyth-Schule in Dreieich/Sprendlingen (Haus des Lebenslangen Lernens).
Im 1. Ausbildungsjahr besuchen Auszubildende derzeit eine Woche zur überbetrieblichen Ausbildung das BTZ Weiterstadt, im 2. Ausbildungsjahr beträgt die Ausbildungsdauer dort zwei Wochen und im 3. Ausbildungsjahr wiederum eine Woche.
Die Unterrichtsräume für den Fachbereich Körperpflege an der KKS befinden sich im Flur C2. Dort ist auch unser “Schwarzes Brett“ (verglastes Infoboard) mit Terminplan und wichtigen Telefonnummern sowie weiteren aktuellen Informationen zum Berufsfeld Körperpflege. Die Räume C2.06 und C2.02 enthalten Friseurbedienplätze. Der Raum C2.04 ist unser Kosmetik- und Mehrzweckraum. Die Räume C2.01 und C2.05 eignen sich für den fachtheoretischen Unterricht.
Der fachbezogene Unterricht bei den Friseurinnen und Friseuren ist in Lernfeldern gegliedert und wird im Sinne des kompetenzorientierten KMK-Rahmenlehrplans nach und nach in unserem internen Schulcurriculum konkretisiert.
Wir arbeiten eng mit privaten Trägern beruflicher Ausbildung zusammen, sofern es sich um Auszubildende aus dem Friseurberuf handelt. Auf Anfrage teilen wir gerne detaillierte Informationen zu den Prüfungsanforderungen in der Gesellenprüfung mit.
Eine ebenfalls enge Zusammenarbeit findet mit der Friseurinnung der Stadt und des Landkreises Offenbach statt. Gemeinsam wurden einige Eckpunkte zur Unterrichtsorganisation vereinbart:
Sowohl die Einteilung der Auszubildenden bei der Einschulung als auch die Stundenplangestaltung berücksichtigen diese organisatorischen Absprachen.
Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sind angehalten neben ihren, zumeist in der Dienstordnung festgelegten Aufgaben sowohl die formalen als auch die atmosphärischen Grundlagen für einen geregelten Unterrichtsablauf zu legen. Dazu gehören insbesondere:
Im Rahmen der Projekte: Strategisches Ziel 4 und QuABB (Qualifizierte berufspädagogische Ausbildungsbegleitung in Berufsschule und Betrieb) ist ein entsprechendes Angebotsdesign mit einem adressatenorienten Förderkonzept im Aufbau. Dieses Angebot bezieht die in den letzten Jahren mit Erfolg angewendeten Maßnahmen ein (z.B. Testverfahren in Deutsch und Mathematik).
Hinzu kommt eine wesentliche Verstärkung der Aspekte Betreuung und Beratung, wodurch ein gut funktionierendes Frühwarnsystem für sich anbahnende Probleme in der Ausbildung, etabliert werden soll.
Der neue Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf “Friseur/Friseurin“ (in Kraft gesetzt zum: 01.08.2008) erfordert eine kompetenzorientierte Umsetzung. Zwar war auch unser letzter Lehrplan schon in Lernfelder gegliedert und handlungsorientiert ausgerichtet, allerdings erfordert die neue Lernfeldzuschneidung und die sich daraus ergebende neue Akzentuierung auch ein verändertes Schulcurriculum.
In diesem zu entwickelnden Schulcurriculum wird auch das kompetenzorientierte, selbst gelenkte Lernen eine größere Rolle spielen. Die Methode selbst soll dabei aber niemals Selbstzweck sein, die Entwicklung von einer echten Handlungs-kompetenz bleibt das leitende Interesse.
Das selbst gelenkte Lernen beinhaltet: “Die Fähigkeit, für den einen oder anderen Aspekt des Lernens selbst Verantwortung zu übernehmen.“
"Selbst..." hat Konjunktur: selbstorganisiert, selbstgesteuert, selbstgestaltet.... Eine allgemeingültige oder einheitliche Definition dieser Begriffe gibt es nicht. Allgemein gilt aber, dass die Lernanforderungen in der heutigen Gesellschaft an den oder die Einzelnen so umfassend sind, dass es unterschiedlicher Lernorte und Lernformen bedarf, um sie zu erfüllen.
Lernen kann überall stattfinden - vom zufälligen, beiläufigen Lernen in Alltagssituationen bis zum gezielten Durcharbeiten eines Fachbuchs oder der Teilnahme an einem Seminar.
Ähnlich wie der Kapitän auf seinem Schiff muss bzw. kann die Schülerin/der Schüler selbst das Ruder in die Hand nehmen. Eben diesen Aspekt betont der Begriff "Selbst gelenktes Lernen".
Im Lernprozess sind die zu steuernden Faktoren im Wesentlichen
Selbst gelenktes Lernen ist folglich ein zielgerichteter Prozess bzw. ein bewusstes individuelles Lernen, das sowohl selbstorganisiert (allein oder in Gruppen) als auch in institutionellen Zusammenhängen stattfinden kann. Für den Einzelnen kommt es darauf an, selbst gelenktes und fremd gelenktes Lernen zu verbinden und als gesamten Lernprozess selbstgesteuert zu organisieren.
Dieses Lernen erfordert auf der Seite der Lernenden eine Reihe von Kompetenzen, die oft erst erworben werden müssen. Deshalb bieten wir über den Unterricht hinaus ausgewählte Praxisangebote, Lernen mit Lernkarteien, Wiederholungen in Skriptform und Methodenschulung.
Dies unterstützt nicht nur die Selbststeuerung des Lernens, sondern auch die Handlungsorientierung des Lehrplans und die Kompetenzerweiterung jeder/jedes einzelnen Lernenden.
Abgerundet wird unsere Unterrichtsphilosophie durch dem jeweiligen Lernfeld entsprechende Lernsituationen mit einem starken Alltags-Lebenswelt- und Berufsbezug, die auch fächerübergreifend wirken und somit eine umfassende Handlungskompetenz unterstützen sollen.
Auch der Fördergedanke liegt uns am Herzen.
Deshalb arbeiten wir mit didaktiesierten Texten und diagnostizieren, beraten und fördern in Anlehnung an die Maßnahmen des Strategischen Ziel 4.
Im Übrigen bildet sich auch das Lehrerteam ständig weiter. Von neuen Unterrichtsmethoden über Fördermaßnahmen bis hin zu Produktschulungen im Friseurbereich.
Für unsere Schülerinnen und Schüler wollen wir immer auf dem aktuellsten Stand sein!
Außerdem sind wir der Meinung, dass auch Schule und Lernen Freude bereiten kann. Das setzt eine angstfreie und kommunikative Zusammenarbeit zwischen Kollegium, sowie Schülerinnen und Schülern voraus.
Innerhalb des Schulverbandes arbeitet der Fachbereich Körperpflegeauch mit anderen Fachbereichen zusammen, um die Ausbildung zur Friseurin/zum Friseur praxisorientiert zu gestalten.
Wir variieren und erweitern stetig unsere Kooperationsparner. Insbesondere zu erwähnen sind an dieser Stelle:
Um die Ausbildung kompetenzorientiert und fachlich fundiert zu gestalten, gibt es auch einige externe Einrichtungen, mit denen der Fachbereich Körperpflege zusammenarbeitet: